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Aus für Hinkley Point C?

Das Ergebnis des Brexit-Referendums könnte auch Konsequenzen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C haben. Laut einer Untersuchung von Greenpeace Energy schießen die Kosten, die die britische Regierung immer weiter in die Höhe. „Der Brexit mit all seinen unabsehbaren wirtschaftlichen und juristischen Risiken baut den verantwortlichen Managern eine goldene Brücke, um Hinkley Point C gut begründet zu stoppen und gleichzeitig das eigene Gesicht zu wahren“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand der Greenpeace Energy.

Fraglich erscheint zudem die Investitionslage.
Der Betreiberkonzern Électricité de France (EDF) hat seine Investitionsentscheidung bis September aufgeschoben. Die Arbeitnehmervertreter des Konzerns lehnen das Projekt laut Greenpeace ab, da die finanziellen Risiken zu groß wären. Die Finanzierung durch die chinesischen Geldgeber, die etwa ein Drittel der Aufwendungen abdecken sollten, sei ebenfalls unsicher. So hatten sich diese laut Greenpeace durch die Beteiligung am britischen Projekt einen Marktzugang in die EU erhofft. Der voraussichtliche Brexit würde dies erschweren.